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Uhrenbeweger, wozu denn eigentlich ? Automatikuhren beziehen ihre Energie durch die Spannung einer Aufzugsfeder im Inneren des Uhrengehäuses. Während die Feder sich entspannt, gibt sie ihre gespeicherte Energie an die Unruh, die Hemmung und andere Teile des mechanischen Räderwerks ab, wodurch die Uhr angetrieben wird. Bei Automatikuhren wird diese Feder mit Hilfe eines Pendel- oder Rotationsgewichtes während dem Tragen der Uhr allein durch die Armbewegung des Uhrenträgers aufgezogen. Was hat das alles nun mit Uhrenbewegern zu tun, werden Sie sich jetzt fragen? Ganz einfach ausgedrückt, imitiert der Uhrenbeweger die Bewegungen der Automatikuhr während des Tragens der Uhr am menschlichen Handgelenk. Armbewegungen imitieren, was soll das für einen Sinn haben? Naja, eigentlich muß man keine Armbewegungen imitieren und braucht auch keinen Uhrenbeweger, denn eine Automatikuhr ist eine Armbanduhr die wie der Name Armbanduhr schon impliziert, eigentlich am Arm getragen wird. Dadurch behält sie normalerweise ihre Gangegnauigkeit und funktioniert zuverlässig, ABER... Es gibt auch Leute, die mehr als eine Armbanduhr besitzen. Sammler, Modebewusste, Snobs, Uhrenbegeisterte, Liebhaber der Feinmechanik etc. Allen diesen Leuten ist eines gemeinsam, mindestens eine der Armbanduhren liegt irgendwo in einer Schublade herum, während die momentan aktuelle Uhr am Arm getragen wird. Im besten Fall liegt eine Quarzuhr in der Schublade, diese erhält ihre Energie durch eine Batterie und somit läuft sie ohne Probleme solange die Batterie genügend Ladung besitzt. Das kann ein Zeitraum von mehr als einem Jahr sein. Anders verhält sich die Automatikuhr, deren Laufzeit abhängig von dem eingebauten Kaliber ohne Bewegung im besten Fall 60 Stunden ist. In der Schublade aufbewahrt bleibt die Automatikuhr also stehen, da sie ihre gesamte Gangreserve durch allmähliche Entspannung ihrer Hauptfeder aufbraucht Am Morgen nach der Vernissage mit anschließendem Dinner kehrt der erfolgreiche Unternehmer in seinem schönsten Smoking leicht verkatert heim. "Dieser Abend war eine Wucht", sagt er sich. "Und meine goldene Automatik war der Hingucker für alle jungen Damen. Tja, wer kann der kann." Denkt sichs beim Umkleiden in seine legere Freizeitbekleidung. "So, nun schnell mein süßes, goldenes Automatikuhrenbaby auf sein Seidenkissen betten und den sportlichen Chronographen anziehen. Aber was ist das? Ich glaub ich drehe durch, mein 15000€ Chronograph tickt nicht. Muss wohl stehen geblieben sein. Oh Mann, so ein Mist, jetzt darf ich das Ding wieder mühevoll einstellen und anschließend aufziehen. Ich krieg die Krise....." Wie hätte der Herr aus oben genanntem Beispiel dies verhindern können ? Natürlich! Er sollte seine Automatikuhr mittels eines Uhrenbewegers dauernd in Bewegung und somit die Hauptfeder dauernd gespannt halten. (Zur Illustration, Photo eines handelsüblichen Uhrenbewegers hier)Damit ist das Grundproblem des Stehenbleibens der Automatikuhr bei Nichttragen gelöst. Welche weiteren Vorteile könnte ein Uhrenbeweger sonst noch haben? Naja für jemanden der nur eine einzige Automatikuhr besitz und diese täglich trägt, ist die Antwort: Überhaupt keinen ! Für alle Anderen mit mehreren Automatikuhren oder diejenigen, die ihre Automatikuhren nur ansehen wollen und nicht tragen, z.B. ein sehr seltenes, kostbares Stück, für die könnte folgendes gelten: Wenn die Automatikuhr Uhr nicht dauernd läuft, kann es passieren, dass das Schmiermittel in der Uhr verharzt und die wichtigen Teile des Uhrenmechanismus nicht mehr genügend schmieren kann. Als Folge davon ergibt sich Abnutzung und Gangungenauigkeit. Zudem wird wie weiter oben bereits erwähnt, die Notwendigkeit des Einstellens bei Nicht-Tragen der Uhr minimiert, was eine große Erleichterung für den Besitzer darstellt. Dies gilt insbesondere, wenn die Uhr über diverse zusätzliche Komplikationen wie Datum, Mondphase etc. verfügt. Gute Uhrenbeweger sind in der Regel mit diversen Aufzugsprogrammen ausgestattet. Diese Aufzugsprogramme werden nach der Anzahl der Umdrehungen pro Tag klassifiziert. Man spricht von engl.:TPD = Turns Per Day, Deutsch: UPT= Umdrehungen Pro Tag. Automatikuhren benötigen abhängig vom eingebauten Uhrwerk (=Kaliber) die richtige UPT Zahl. Damit Automatikuhren auf einem Uhrenbeweger ihre Gangenauigkeit behalten, ist es wichtig die Uhren voll aufgezogen auf die Uhrenbeweger zu setzen. Uhrenbeweger sind in der Regel so ausgelegt, daß die höchste Effizienz des Aufzugs erreicht wird, wenn die Uhr vor dem Einsatz des Uhrenbewegers noch mindestens 50% ihrer Gangreserve hat. Dies entspricht der Empfehlung von Uhrenherstellern, mechanische Uhren täglich per Hand aufzuziehen, um eine maximale Spannung der Hauptfeder für eine maximale Genauigkeit zu gewährleisten. Automatik-Uhren laufen im Allgemeinen zwischen 40 und 60 Stunden, bevor sie stehen bleiben. Abhängig vom Kaliber der Uhr und davon, welche zusätzlichen Komplikationen die Uhr besitzt (Datum, Tag, Mondphase, etc.), kann die Gangreserve jedoch oft wesentlich kürzer sein. Gute Uhrenbeweger können Sie z.B. in unserem Internetshop bestellen. Wir bieten Ihnen ausschliesslich qualitativ hochwertige Marken-Uhrenbeweger verschiedener Hersteller an. Allen Uhrenbewegern in unserem Verkaufsprogramm sind die Vorteile der Programmierbarkeit, der hohen Verarbeitungsqualität und eines leisen Laufgeräuschs bei gleichzeitig günstigen Preisen gemeinsam. Falls Sie einen Uhrenbeweger kaufen wollen, besuchen Sie unseren uhrenbeweger24.de Online Webshop - HIER..und überzeugen Sie sich selbst. 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